Teaser QualiService Thüringen ...

... ist eine Dienstleistung rund um die berufliche Qualifizierung.



GLOSSARE

Zentrale Begrifflichkeiten aus der beruflichen Weiterbildung.


  1. Ein stets aktuelles Glossar finden Sie auf der Internetpräsens des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB):


  1. Das Glossar des Netzwerkes Handlungshilfe des Projektes Kompetenzentwicklung in vernetzten Lernstrukturen gibt einen umfangreichen Überblick zu zentralen Begriffen der betrieblichen Bildungsarbeit und der Kompetenzentwicklung:


  1. Ein Glossar zum Bildungswesen der Bundesrepublik Deutschland finden Sie auf dem Deutschen Bildungsserver:


  1. Das Glossar zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) für Lebenslanges Lernen bietet folgende erste Übersicht:
  • „Qualifikation“ - bezeichnet das formale Ergebnis eines Beurteilungs- und Validierungsprozesses, bei dem eine dafür zuständige Institution festgestellt hat, dass die individuellen Lernergebnisse vorgegebenen Standards entsprechen.
  • „Lernergebnisse“ - bezeichnen Aussagen darüber, was Lernende wissen, verstehen und in der Lage sowie bereit sind zu tun, nachdem sie einen Lernprozess abgeschlossen haben.
  • „Wissen“ - Wissen als Ergebnis der Verarbeitung von Information durch Lernen bezeichnet die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorien und Praxis in einem Lern- oder Arbeitsbereich. Der Begriff Wissen wird synonym zu Kenntnisse verwendet.
  • „Fertigkeiten“ - bezeichnet die Fähigkeit, Wissen anzuwenden und Know-how einzusetzen, um Aufgaben auszuführen und Probleme zu lösen. Wie im Europäischen Qualifikationsrahmen werden Fertigkeiten als kognitive Fertigkeiten (logisches, intuitives und kreatives Denken) und praktische Fertigkeiten beschrieben (Geschicklichkeit und Verwendung von Methoden, Materialien, Werkzeugen und Instrumenten).
  • „Kompetenz“ - Der Begriff „Kompetenz“ umfasst Fähigkeiten, Wissen, Einstellungen und Werte, deren Erwerb, Entwicklung und Verwendung sich auf die gesamte Lebenszeit eines Menschen beziehen. Im DQR bezeichnet „Kompetenz“ die Fähigkeit und Bereitschaft, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- oder Lernsituationen und für die berufliche und persönliche Entwicklung zu nutzen. Kompetenz wird in diesem Sinne als Handlungskompetenz verstanden. Die Darstellung erfolgt in den Dimensionen Fachkompetenz und personale Kompetenz. Methodenkompetenz ist dabei integraler Bestandteil dieser Dimensionen. Im EQR hingegen wird Kompetenz nur im Sinne der Übernahme von Verantwortung und Selbständigkeit beschrieben.
  • „Fachkompetenz“ – Fachkompetenz umfasst Wissen und Fertigkeiten. Sie ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Aufgabenstellungen selbständig, fachlich angemessen, methodengeleitet zu bearbeiten und das Ergebnis zu beurteilen.
  • „personale Kompetenz“ – Personale/Humankompetenz umfasst Sozial- und Selbstkompetenz. Sie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, und das eigene Leben selbständig und verantwortlich im jeweiligen sozialen, kulturellen bzw. beruflichen Kontext zu gestalten.
  • „Sozialkompetenz“ – Sozialkompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, zielorientiert mit anderen zusammenzuarbeiten und sich mit ihnen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen sowie die Arbeits- und Lebenswelt mitzugestalten.
  • „Selbstkompetenz“ – Selbstkompetenz bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, selbständig und verantwortlich zu handeln, das eigene Handeln zu reflektieren und die eigene Handlungsfähigkeit weiterzuentwickeln.
  • „Methodenkompetenz“ – Methodenkompetenz ist die Fähigkeit, an Regeln orientiert zu handeln. Dazu kann auch die reflektierte Auswahl und Entwicklung von Methoden gehören. Fachkompetenz und personale Kompetenz schließen Methodenkompetenz jeweils mit ein.